Morter und Umgebung – für Langeweile keine Zeit

 

Morter – Einer der geschichtträchtigsten Orte des Vinschgaus
Die Siedlung an der Mündung des Martelltales wurde schon im 9. Jh. als "Villa Mortario" erwähnt. Das kleine Dorf unter den eindrucksvollen Ruinen der Burgen Ober- und Untermontani bietet auf engstem Raum einen überraschenden Reichtum an romanisch und gotischer Kunst.

Burgruine Obermontani
Die Burg Obermontani wurde 1228 errichtet von Albert II von Tirol als Trutzburg gegen die Churer Bischöfe. In der Burg wurde die Nibelungenhandschrift "J" des Nibelungenliedes und der nibelungenklage (befindet sich heute im Staatsarchiv von Berlin-Daalem) gefunden.

Pfarrkirche zum Hl. Dionys
Die Pfarrkirche von Morter wurde 1479 dem heiligen Dionys geweiht. In ihr fand man bei Renovierungsarbeiten in den Jahren 1977/78 einen gotischen Freskenzyklus des latscher Malers Adrian Mair von "seltener Schönheit" (Bemerkung des Landesdenkmalamtes) aus dem 17. Jahrhundert. Bekannter jedoch ist das Bildnis des heiligen Christophorus an der Fassade (15. Jahrhundert).

Burgkapelle Sankt Stephan bei Obermontani
Die Kapelle zählt zu den sehenswertesten Kirchen Südtirols. Seine Fresken aus dem 15. Jahrhundert der lombardischen, niederländischen und bayrischen Schule. Unter anderem an der Nordwand der Zyklus in 12 Bildern der Legende des Hl. Stephan, die Ostwand zeigt die Ursula Legende. An der Südwand Jagdszenen mit St. Hubertus. An der Westseite eindrucksvolle Kompositionen des jüngsten Gerichtes.

Vigiliuskirche
Die im romanischen Baustil 1080 geweihte Kirche zählt mit ihren drei kleeblattförmig angelegten Apsiden zu einer von den fünf historischen romanischen Stätten in der Gemeinde. Anscheinend stand der sakrale Bau einst sogar auf einer kleinen Erhebung, der durch die fortwährende Vermurung durch die Plima jedoch eingeebnet wurde. Die Kirche steht inmitten zahlreicher Obstkulturen und wird daher von den meisten Besuchern übersehen, obwohl sie doch zu den schönsten Gotteshäusern des Vinschgaus zählt.

 

Glurns
Idyllisch umgeben von Wiesen und Feldern liegt der kleine Marktflecken Glurns, ein architektonisches Kleinod, besitzt es ja die bestens erhaltene Stadtanlage des historischen Tirols.
Vollständige Stadtmauern mit Eckrondellen und drei Stadttore zeugen vom einst wehrhaften Charakter des Städtchens im habsburgischen Stammland, das im Jahre 1291 das Marktrecht erhielt. Noch heute dient der mittelalterliche Marktplatz als Schauplatz für fröhliche Veranstaltungen und Märkte, die nicht nur von Glurnser Bürgern gerne besucht werden. Glurns hat mit seinen engen Gässchen und pittoresken Winkeln seinen ganz besonderen Charakter bis in die heutige Zeit erhalten.

Churburg
Die Churburg zählt zu den am besten erhaltenen Schlossanlagen Südtirols. Sie wurde in den Jahren zwischen 1253 und 1259 vom Churer Bischof Heinrich von Montfort erbaut, kam 50 Jahre später in den Besitz der Grafen von Matsch und ging nach deren Aussterben 1504 an die Grafen von Trapp, die sie heute noch besitzen.
Ein prächtiges Zeugnis der Renaissance ist der mittlere Arkadengang des dreigeschossigen Loggienhofs. Die Säulen sind aus Göflaner Marmor gehauen, keine ähnelt der Anderen. Über dem Gewölbe rankt mit viel Blätterwerk ein fruchtender Stammbaum der Grafen von Matsch und Trapp. Die Seitenwände zeigen Szenen aus der Fabelwelt Äsops. Ein imposantes Highlight der Schlossbesichtigung bildet die Rüstkammer. sie enthält wohl die größte private Rüstungssammlung im Familienbesitz dies es gibt.

Waalwege (Rautwaal und andere)
Waalwege sind Wanderstrecken entlang von Waalen. Da im regenarmen Vinschgau von oben nicht viel runterkommt, mussten Kanäle gebaut werden, um das Wasser von weit her für die Bewässerung der Wiesen nutzen zu können. Einige diese Waale sind 700 Jahre und älter. Neben den Waalen wurde viele schöne Wege errichtet, die ursprünglich dazu dienten dem Waaler also dem Waalmeister einen sicheren Weg neben dem Waal zu bieten um evtl. Verstopfungen u. dgl. zu beseitigen; die meisten verlaufen durch den Wald. Ein besonderer Reiz an diesen Waalwegen sind das plätschernde Wasser und die Spiritualität in der Ruhe, die einen umgibt.

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